Ausstellung 20. – 29. Februar 2020: Vergessene Geschichte – Berufsverbote, politische Verfolgung in der BRD

Ab dem 20. Februar zeigen GEW NRW und GEW Wuppertal eine Ausstellung zum Thema Radikalenerlass und Berufsverbotepraxis in NRW im Foyer der Universitätsbibliothek.

Am 28.1.1972 wurde der sogenannte Radikalenerlass beschlossen. Er sollte all jene aus dem öffentlichen Dienst fernhalten, die „nicht die Gewähr dafür bieten, jederzeit für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einzutreten“. In der Folge wurden alle Bewerber*innen für den öffentlichen Dienst einer „Regelanfrage“ durch den Verfassungsschutz unterzogen und etwa 3,5 Millionen auf ihre politische Gesinnung durchleuchtet.

Der Radikalenerlass führte zum Berufsverbot für Tausende von Menschen, die z. B. als Lehrer*innen, in der Sozialarbeit oder an Hochschulen tätig waren oder sich auf Berufe in diesen Bereichen vorbereiteten.

Auch in Wuppertal gab es Berufsverbote.

Am Dienstag, 25.2.2020, 16:00 Uhr werden ausstellungsbegleitend im Foyer der Universitätsbibliothek die Betroffenen Christiane Bainski, Helga Krüger, Helmut Magel und Jürgen Wernecke ihre Fälle schildern und hoffen dabei auf eine anschließende rege Diskussion.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Zentralen Bibliothek am Campus Grifflenberg zu besichtigen:

montags – freitags: 8 – 22 Uhr
samstags: 10 – 22 Uhr
sonntags: 10 – 19 Uhr

Kategorie: Aktuelles, Ausstellungen und Veranstaltungen  | Tags:
Diesen Beitrag abonnieren 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.