Ausleihe und Rückgabe demnächst auch per Selbstverbuchung möglich

Am 22. Juni beginnt in der Universitätsbibliothek Wuppertal ein neues Zeitalter, ab diesem Tag wird mit Hilfe der RFID-Technik verbucht.

Was ändert sich?
Zukünftig – voraussichtlich ab dem 29. Juni – wird es möglich sein, Bücher auch an entsprechenden Terminals selbst auszuleihen und zurückzugeben.

Von der Ausleihe an den Terminals ausgenommen sind Kurzausleihen (Bücher mit einer geraden Zahl am Anfang der Signatur), diese müssen nach wie vor an der Ausleihtheke entliehen werden. Es entfällt allerdings die Notwendigkeit, sich die Kurzausleihe von Fachreferenten erlauben zu lassen.

Was ändert sich nicht?
Die Bibliotheksausweise bleiben weiterhin gültig. Die Ausleihterminals verfügen über entsprechende Lesegeräte, so dass die Ausweise nicht ausgetauscht werden müssen.

Die Ausleihkonditionen ändern sich nicht, ebensowenig wie die (ungeliebten) Mahngebühren.

Wir hoffen, dass die Einführung der neuen Technik reibungslos erfolgt.

Aus der Erfahrung anderer Bibliotheken wissen wir aber auch, dass es zu Problemen kommen kann und sicherlich auch kommen wird und bitten bereits jetzt um Ihr Verständnis, dass gerade am Anfang nicht alles so reibungslos funktioniert, wie bisher.

Kategorie: Ausleihe, Service  | Tags: ,
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2 Antworten auf Ausleihe und Rückgabe demnächst auch per Selbstverbuchung möglich

  1. Steffen schreibt:

    Juhu, Technik….
    Ich spreche lieber mit Menschen. Der direkte Kontakt ist viel sympathischer, bereichernder und im Problem ertragreicher als ein Gerät. Die Maschinen als zusätzliche Option, ok, aber letztlich am Bibliothekspersonal zu sparen, finde ich schade. Die Mitarbeiterinnen sind (zumeist) freundlich und hilfsbereit, können im Problem nachsehen und geben Auskunft, die oftmals bei der Lösung des Problems hilft: Der PC kann das nicht und schafft vor allem in der ersten Zeit neuere Probleme. Und wer ist letztlich der Leidtragende? Der Studierende, denn er muss eine weitere Aufgabe übernehmen, die zuvor jemand anderes für ihn übernommen hat und zweitens fallen dadurch sicherlich auch ein paar Stellen weg, die zuvor von Mitarbeitern oder studentischen Hilfskräften besetzt wurden, weg. Technik ist nicht immer gut.

  2. Schwarck schreibt:

    Vielen Dank für Ihre Anmerkungen, zu denen ich kurz Stellung nehmen möchte.

    Grundsätzlich war eine Erneuerung der Ausleihverbuchung notwendig, da das bislang verwendete Verfahren der Verbuchung mittels Barcodes in Verbindung mit einer einfachen Warensicherung (sog. EM-Sicherung) technisch an seine Grenzen stieß.

    In diesem Zusammenhang auch die Selbstverbuchung einzuführen war ein logischer Schritt, da diese uns in vielen Bereichen entlastet und mehr Freiräume bietet.

    In diesem Zusammenhang möchte ich auch darauf hinweisen, dass wir unsere wöchentlichen Öffnungszeiten in der vergangenen Jahren um fast 40% ausgeweitet haben: von 59 Stunden pro Woche im Jahr 2007 auf 82 Stunden pro Woche derzeit, allerdings ohne dass sich der Personalstand der Leihstelle ähnlich entwickelt hätte.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Schwarck